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Aufbau der Alten Garde
Die Alte Garde wird bereits seit 1952 als eigenständige Gruppe innerhalb des Schützenvereins Nordel von 1910 e.V. geführt. Ähnlich wie auch die Jungschützenkompanie oder die Damenschießgruppe. Natürlich soll durch diese Aufteilung kein „Verein im Verein“ entstehen, ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl ist jedoch durchaus gewollt. Der Leiter der Alten Garde wird von der Jahreshauptversammlung gewählt und ist gleichzeitig Mitglied im erweiterten Vereinsvorstand. So ist sichergestellt, dass die Belange und Wünsche der Alten Garde stets Beachtung finden.
Sobald ein Vereinsmitglied das 60. Lebensjahr vollendet hat, wird es offiziell in die Alte Garde aufgenommen. Als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit wird Männern im Rahmen des Schützenfestes ein Spazierstock mit Vereinswappen und einem Namensschild überreicht. Die Frauen haben sich als Kennzeichen ein Halstuch sowie eine Anstecknadel mit der Gravur „Alte Garde“ zugelegt. Beides wird sehr gerne angenommen.
Mit der Aufnahme in die Alte Garde ist auch eine Reihe von Privilegien verbunden. So steht z.B. dann der Alte-Garde-Wagen (ein umgebauter Ladewagen, der von einem Trecker gezogen wird) als Transportmöglichkeit zur Verfügung. An den Umzügen des Vereins kann dann bequem im Sitzen teilgenommen werden.
Die Veranstaltungen der Alten Garde stehen dabei aber ausdrücklich auch Nicht-Vereinsmitgliedern offen, was auch in großer Zahl genutzt wird. Sogar Einwohner der Nachbardörfer erfreuten sich immer wieder an den gemeinsamen Tagesausflügen.
Auf die Mitglieder beschränkt sind jedoch die Besuche und Geschenke zum runden Geburtstag. Ab dem 80. Lebensjahr bekommt das Geburtstagskind ein
Präsentkorb vom Verein, der durch den Vorsitzenden zusammen mit dem Leiter der Alten Garde bei einem persönlichen Besuch überreicht wird. Der Korb enthält dabei nur „Lebensnotwendiges“ (Butter, Schwarzbrot, Mettwurst, Steinhäger). So bleibt der Kontakt mit den Mitgliedern auch dann bestehen, wenn z.B. aus gesundheitlichen Gründen die Veranstaltungen der Alten Garde nicht mehr besucht werden.
Der heutige Aufbau der Alten Garde mit den vielen Aktivitäten und dem großen Zuspruch geht insbesondere auf Werner Neumann zurück. Gemeinsam mit Ehefrau Ingrid organisierte er viele Jahre mit starkem Engagement die Veranstaltungen der Gruppe und vertrat sie als Major auch im Gesamtvorstand des Vereins. Er hat die Alte Garde zusammen mit einigen Anderen zu dem gemacht, was sie heute ist - ein Ort der Begegnung für Alt und Jung.
Aktuell steht Ulrich Gräper als Major der Alten Garde vor. Zusammen mit Ehefrau Ingrid und mit Unterstützung von Rolf und Regina Kohlmeyer, Heike Bredemeyer, Wolfgang Kehlbeck sowie ggf. weiteren Helfern sorgt er für viele frohe Stunden.
Der Verein ist sehr stolz auf seine Alte Grade. Schließlich profitieren alle Seiten: Die Gruppe selbst, weil diese Einrichtung Freude bereitet und Selbstvertrauen gibt. Die Organisatoren und Helfer, weil die große Dankbarkeit und Fröhlichkeit der Teilnehmer für alles entschädigt und sogar noch Kraft für andere Aufgaben bringt. Und natürlich der Verein als Ganzes, weil er sich die Erfahrungen der Senioren zu nutzen machen kann.
Weitere Informationen zu unserer Alten Garde:
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