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Hannover/Nordel/Lavelsloh. Da der Verein in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen feiert, nahmen die Nordeler Schützen Sonntag am längsten Schützenausmarsch der Welt in Hannover teil. Als musikalische Unterstützung war auch der Lavelsloher Spielmannszug unter insgesamt über 10.000 Teilnehmern mit von der Partie.
Bereits um 7.00 Uhr brachen die 74 heimischen Ausmarschierer mit 2 Bussen in Richtung Landeshauptstadt auf. Bei einem Zwischenstopp stärkte man sich mit Brötchen und Kaffee für einen aufregenden Tag. Die Wartezeit auf dem Trammplatz vor dem festlich geschmückten Neuen Rathaus verging wie im Flug. Schließlich war überall Musik zu hören und viele zum Teil außergewöhnliche Uniformen und Verkleidungen zu bewundern. Auch der Sieg der Fußballnationalmannschaft tags zuvor und die vielen schwarz-rot-goldenen Fahnen trugen zur guten Stimmung bei. Pünktlich um 10.00 Uhr erging dann das Kommando „Im Doubliertritt, Marsch!“ und die erste von insgesamt 128 Gruppen – jede mit Musikkapelle – machte sich auf den knapp 4 Kilometer langen Weg durch Hannovers Innenstadt. An Position 26 wurden dann Lavelsloher und Nordeler von der Rathaustreppe begrüßt und auf ihren Premierenmarsch geschickt.
Obwohl die Temperaturen deutlich angenehmer waren als noch ein Tag zuvor, kam man doch schnell ins Schwitzen. Glücklicherweise hatten sich alle mit ausreichend Wasserflaschen versorgt. Das begeisterte Winken und Zujubeln tausender Zuschauer an der Strecke entschädigte jedoch für jede Schweißperle. So viele Menschen hatte keiner erwartet. Von 190.000 war die Rede. Ein tolles Erlebnis für alle Teilnehmer. Als man schließlich auf dem Schützenplatz angekommen war, warten zahlreiche Vereine noch immer auf ihren Abmarsch. Nachdem man sich der Schützenjacke entledigt hatte, stützen sich Lavelsloher und Nordeler dann ins Schützenfest-Getümmel. Die unzähligen Fahrgeschäfte, Buden und Festzelte sorgten für jede Menge Spaß.
Um 17.00 Uhr ging es dann auf den Heimweg. Erschöpft aber sehr zufrieden waren sich alle einig, dass sich dieser Tag absolut gelohnt hat. Es wird sicher nicht der letzte Besuch in Hannover gewesen sein.
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